Contemporary Art Tower -
Kunst im Turm

 TERMIN: Di., 21. Sept. 2004, 20.00 Uhr
Di., 28. Sept. 2004, 20:00 Uhr
Di., 05. Okt. 2004, 20:00 Uhr

   
     
 ORT:

MAK Contemporary Art Tower (CAT), ehem. Gefechtsturm
Arenbergpark
Dannebergplatz/Barmherzigengasse, 1030 Wien
(Buslinie 74A, Station Hintzerstraße)


 
 
 Kuco-Ermäßigung:
 
     

 Jeweils € 3,00 statt € 4,00 bei Reservierung.

 
   
   

Dreimal MAKnite im Contemporary Art Tower –
Immer Dienstags mit KunstCocktail Ermäßigung

Der Innenraum des Contemporary Art Tower (CAT) sorgt für die einmalige Atmosphäre dieser MAKnites. Das Publikum taucht ein in ein undurchschaubares Raumkonzept aus dicken Betonmauern. Im Zuge von CAT OPEN 2004 wandelt sich das Innere des ehemalige Flakturms zum Labor für künstlerische Performances.

Den Auftakt bildet am 21. September "Vibrosonic", eine Soundinstallation von Franz Pomassl. Mit Hilfe eines speziell entwickelten Schwingungsgenerators (VibroScan®) lotet er die Grenzen des menschlichen Hörvermögens aus und versetzt die dicken Betonmauern des Turms in Schwingung. Man höre, fühle und staune: mit diesem „Instrument“ kann der Künstler Erschütterungen in der Stärke der Akustikemissionen von Zügen simulieren. Der ganze menschliche Körper wird zur Membran. Pomassl, der zu den avanciertesten Akteuren eines globalen Netzwerks von elektronischen Soundlaboranten gehört, verwandelt Klang zu einer begehbaren Skulptur.

Die audiovisuelle Installation "Base" vereint am 28.September die Arbeiten von vier KünstlerInnen im 8.Stock des Flakturms. Anja Krautgasser dokumentiert in ihrer Medieninstallation "Dashed. Spatial Memory – Räumliches Gedächtnis" 13 subjektive Raumerinnerungen in Form von Interviews. Lotte Schreibers Videoarbeit "quadro" zieht in einen suggestiven Sog, der einen monumentalen 60er-Jahre Wohnblock in der italienischen Küstenstadt Triest reflektiert. Darius Krzeczeks Videoarbeit "LUUKKAANKANGAS. updated; revisited" abstrahiert – basierend auf mehr als 12.000 Einzelfotos des finnischen Straßenkontrollsystems - die gewohnte Aufgabe des Verkehrssystems Straße. Norbert Pfaffenbichler komplettiert an diesem Abend "Base" mit einer postminimalistischen Skulptur, die das Formenvokabular der Moderne zitiert.


Am 5.Oktober setzt sich Peter Brandlmayr in der polymedialen Performance „Relikt R89“ mit dem Begriff Gedächtnis auseinander. Brandlmayr ist Geologe und Multimediakünstler. Seine Performance basiert auf dem „Instrument R89“, einer Installation mit Tonbandgeräten und Filmprojektoren. Den inhaltlichen Stoff der Performance bildet die Suche nach der Bedeutung eines 1998 in Kura gefundenen Relikts. Erinnerungen aufnehmen, diese wiedergeben und im Rahmen der Performance die Dialektik von Gegenwart und Vergegenwärtigen aufzeigen, das bündelt Brandlmayr im Flakturm. Das Publikum selbst wird Teil einer rituellen Zeremonie. Mit seiner polymedialen Performance rund um das geologisches Relikt schlägt Peter Brandlmayr die Brücke zwischen Gegenwart und dem Vergegenwärtigen.


Links:

MAK NITE: www.mak.at/jetzt/f_jetzt_maknite.htm

 


 

 

 

 

 

 



 Vibrosonic


 Base


 Relikt R89

 
           
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